Sep 042011
 

Unsere Alm

Ein absoluter Glücksgriff ist/war die FeWo “Emma” in der Steinberg-Alm in Ruhpolding. Die Lage, der Blick ins Tal, diese Ruhe – hier kann man sich wirklich erholen. Es wurde uns nicht zu viel versprochen. Die Bilder im Netz sind nicht gemogelt. Wir haben noch in keiner FeWo so viele Schubladen, Schränke und Steckdosen zur Verfügung gehabt.

Hier ein paar Bilder von der FeWo.

Umgebung

Durch die Höhenlage, 350 m über dem Ort, hat man eine fantastische Sicht ins Tal, und den umliegenden Bergen. Zum Wandern muss man nur die FeWo verlassen, und kann sofort loslegen, ohne erst noch irgendwohin zu fahren.

Für uns – Ideal.

Wanderungen

Da sind dann doch einige Wanderungen zusammen gekommen. Wir haben auch viel Glück mit dem Wetter gehabt. An 10, von den 13 Urlaubstagen, haben wir eine Wanderung unternommen. Folgend ist eine Tabelle mit den Wanderungen, ihren Streckenlängen, und erwanderten Höhenmetern (hm) im Aufstieg.

Strecke km hm
130,7 6.153
Steinberg-Alm – Bründling-Alm 7,0 216
Steinberg-Alm – Hochfelln 11,4 718
Steinberg-Alm – Ruhpolding 12,7 589
Holzknechtmuseum – Staubfall 13,9 277
Steinberg-Alm – Einfang 14,6 628
Zeller Berg 16,3 591
Seegatterl – Winkelmoosalm 9,8 564
Seehaus – Unternberg – Schwaig 14,1 729
Steinberg-Alm – Hochfelln 11,4 718
Rauschberg 19,5 1.123

 

Alle geplanten Wanderungen haben wir nicht geschafft. Drei geplante Ziele fehlen uns noch. Es wird aber ein nächstes Mal geben – ganz sicher.

Technik

Keine Panik, dass wird jetzt nicht so schlimm, wie es die Überschrift es andeutet. Nur ein paar Zeilen, was ich so getrieben habe, um unseren Wanderurlaub zu planen, und zu dokumentieren.

Wanderungen

Garmin eTrex Venture Bild 2Die Wanderungen habe ich Zuhause mit der TTQV Software, und den entsprechenden Karten für Süd-Bayern, geplant, und als Routen für meine GPS-Sklaven bereitgestellt.

Normalerweise sind wir mit dem Garmin eTrex Venture und Papierkarten unterwegs. In der Kombination haben wir uns bis jetzt noch nicht verlaufen.

Diesmal haben wir noch das iPhone 4 mitgenommen, da ich hier noch meine digitalen topografischen Karten nutzen kann. Das hat dann leider nicht so gut funktioniert, wie ich es mir erhofft habe. Die momentane Position auf der Karte  zu ermitteln lief ganz gut. Das Aufzeichnen des Tracks war ein Desaster. An den steilen Stellen, vielleicht sogar noch mit hohen Bäumen, hatte ich mit dem iPhone fast keinen, oder sehr ungenauen Empfang, und ist wie verrückt in der Aufzeichnung gesprungen. Für eine Aufzeichnung also nicht zu gebrauchen. Der Garmin hat nur in extremen Bereichen ein wenig Probleme gemacht. Das ließ sich mit TTQV recht gut nachvollziehen.

Ich vermute, dass die Ungenauigkeit des iPhone mit der Mobilfunk Empfangsqualität zusammen hängt. Wenn die GPS Anzeige ungenau war, dann hatte ich auch keinen Mobilfunkempfang. Einmal habe ich auf Flugmodus umgestellt, um Strom zu sparen, da war ich laut iPhone auf dem Nachbarberg.

Fotografie

Meinen Fotoapparat hatte ich natürlich auch dabei. Die Frage war natürlich, was mache ich mit den Bildern? Dieses mal habe ich sie nicht einfach nur auf einer Festplatte gesichert, sondern schon im Urlaub die Bilder zu sichten und zu verwalten.

Als Werkzeug habe ich hier Lightroom eingesetzt. Mit einem leeren Katalog für diesen Urlaub, und der vorhandenen Stichwortliste vom heimischen Rechner. Die Bilder habe ich gesichtet, den Schrott gelöscht, und alle Ordner und Bilder umbenannt. Die Stichwortvergabe lief nicht so optimal. Letztendlich habe ich nur grob die Stichwörter vergeben, da der Zeitaufwand dann doch zu groß war. He – ich war im Urlaub.

Zuhause wird dann dieser Katalog im Hauptkatalog importiert, und alles wird gut.

…und jetzt?

Nun müssen wir nur noch die Heimfahrt, und München im Speziellen, überstehen. Zuhause wird dann die Waschmaschine ihre Runden drehen, und wir träumen von unserem nächsten Wanderurlaub.

Bis dann denn.

dasUSo